Heimathafen Neukölln

Tristan Busch, Foto © Rottkay
Tristan Brusch, Foto © Rottkay

Lesung und Pop Up Konzert 

26.09.2019    Heimathafen Neukölln

Unsere jungen Poet*innen Hamed Baluch, Rojin Namer, Yasser Niksada und Lotti Spieler lasen im Heimathafen Studio zunächst ihre mal kritischen, mal beklemmenden, mal lustigen und immer berührenden lyrischen Texte, gefolgt von einem Unplugged-Konzert von Tristan Brusch. 

Der Sänger und Songschreiber aus Berlin ist 2018 mit der Veröffentlichung seines Debuts „Das Paradies“ zu einer Art Wunderkind der deutschen Musikszene avanciert. Seine Musik lässt sich als glitzerndes Gewitter aus heiteren Amüsements, höchst erwachsenen Liebeserklärungen und hitzigen, gesellschaftskritischen Kampfansagen beschreiben. 

Der 31-jährige beweist dabei eine schlafwandlerische Sicherheit im Umgang mit Komposition und Instrumentarium. Sowohl klanglich als auch in seiner Attitüde zeigt sich der Chanson-Pop anarchisch, ausgelassen und alles andere als gestrig. 

Es war ein besonderer Abend mit kraftvoller Lyrik und großartiger Musik.

Die deutschen Übersetzungen las Alexander Deutsch.

Moderation: Laura Daub

Klunkerkranich

Lotti Spieler, Foto © Rottkay

15.09.2019 • Klunkerkranich

Lesung mit Amira Gudegast, Ali Alzaeem, Robina Karimi, Shahzamir Hataki und Lotti Spieler.

Das Freilicht-Deck des Klunkerkranich in Berlin-Neukölln war am 15. September ganz in warmes Spätsommerlicht getaucht und der blaue Himmel über der Stadt lud dazu ein, den Sonntagnachmittag bei kühlen Getränken im Freien zu verbringen. Als Musiker Kechou und die Dichterinnen und Dichter auf die Bühne des aufgeheizten Konzertraums auf dem obersten Deck traten, war der Raum augenblicklich voll. Ali Alzaeem, Shahzamir Hataki, Amira Gudegast, Lotti Spieler und Robina Karimi erhielten lang anhaltenden Beifall für ihre Gedichte, die im Nachgang an den Holztischen des Klunkerkranich noch lange besprochen wurden. Kechou forderte die Gäste abschließend auf, den Raum zum Tanzen freizumachen, so dass zur geistigen Erfahrung der Gedichtvorträge die sinnliche der Musik in seinen vielschichtig komponierten Loops kam.

Die deutschen Übersetzungen las Denis Abrahams.

Musikalische Begleitung: Kechou

literaturfestival 2019

Shahzamir Hataki, Thanhha Lai, Ada Bieber Foto © Rottkay
Shahzamir Hataki, Thanhha Lai, Ada Bieber | Foto © Rottkay

13.09.2019 • 09:00 • James-Simon-Galerie 

Nachdem unser Dichter Shahzamir Hataki dieses Jahr den Theo 2019 verliehen bekam, wurde er zum 19. internationalen literaturfestival berlin eingeladen, um sein preisgekröntes Gedicht Der einzige Sohn zu lesen.

Zu früher Stunde füllte sich der Saal mit Schüler*innen einer internationalen Grundschule. Ada Bieber übernahm souverän die Moderation für das ungewöhnlich junge Publikum.

Gebannt lauschten die Kinder den Texten von Thanhha Lai und Shahzamir Hataki und wollten in der Fragestunde von den Autoren nicht nur mehrmals wissen, ob sie die vorgetragenen Zeilen tatsächlich erlebt haben, sondern auch, wie eine Papaya schmeckt. Thanhha Lai vergab darauf prompt eine Hausaufgabe: Alle mal probieren. Nur bitte weder die Kerne, noch die Schale essen.

Autoren: Thanhha Lai, Shahzamir Hataki

Moderation: Ada Bieber

Haus der Nachbarschafft

Foto: Leo Zimmermann

Blickwechsel 

05.09.2019 • Haus der Nachbarschafft

Lesung und Schreibworkshop mit Robina Karimi, Shahzamir Hataki, Amira Gudegast und Yasser Niksada.

In gemütlicher Runde und bei spätsommerlichem Wetter fand unsere erste öffentliche Lesung im Haus der Nachbarschafft e.V. statt, wo auch zweiwöchentlich Schreibgruppen zusammen kommen. Die Poetinnen und Poeten Shahzamir Hataki, Amira Gudegast, Robina Karimi und Yasser Niksada präsentierten ihre Gedichte einem begeisterten Publikum. Viele der Gäste blieben noch zum darauf folgenden Schreibworkshop von Verena Simon. Menschen verschiedenen Alters und verschiedenster Hintergründe lernten sich kennen und schrieben gemeinsam, inspiriert durch die Gedichte unserer PoetInnen.

Anleitung: Cornelia Becker

Horizonte Festival

Foto: Lisa Gropengießer

19. bis 21.07.2019 • Festung Ehrenbreitstein Koblenz

Wo Mosel und Rhein sich küssen, da entsteht, mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt Koblenz und das Rheintal, seit 17 Jahren das Weltmusikfestival Horizonte auf der Festung Ehrenbreitstein. Künstlerinnen und Künstler aus über 20 Ländern performten dieses Jahr dort und trugen zu einer sehr angenehmen und herzlichen Atmosphäre bei, genau wie die Café Hahn Crew, mit deren Energie und Fördergeldern das Festival jährlich organisiert wird. In der Festungskirche waren Helena vom Beyme, Yasser Niksada, Mahdi Hashemi und Hamed Baluch von The Poetry Project zu einem ökumenischen Gottesdienst eingeladen, und ergänzten mit einigen ihrer Gedichte die Predigt von Jutta Lehnert, in der sie kritische Worte zum drastischen Rückgang der Vergabe von Kirchenasyl im letzten Jahr fand. Ergänzend zur Lesung fand auch ein Schreibworkshop statt, währenddessen wir spannende Gespräche über kulturelle Räume in der Stadt und künstlerische und persönliche Authentizität hatten. Unsere Gedichte-Tombola am Merch-Stand sorgte dann noch für den gewissen Nervenkitzel.

Schulleiter*innenkonferenz

Foto: Rottkay

09.07. und 24.07.2019 • Meeet Mitte

»Why do you want to take this life away from me, to deny me freedom? I too am a human.« – Robina Karimi

Im Juli wurde das Poetry Project gleich zwei Mal eingeladen, Teil des Programms einer Konferenz für Schulleiter*innen aus den USA zu sein, die soziale Projekte in Berlin kennenlernen wollten. Neben Rachel Clarkes Storytelling Arena, die mit ihrem Tandemformat ebenfalls eine Plattform für den lyrischen Austausch mit geflüchteten jungen Menschen anbietet, lasen die Poet*innen des Poetry Projects ihre Werke zunächst wie gewohnt auf ihrer Muttersprache vor. Die englischen Übersetzungen las Theresa Rüger. Zum zweiten Mal seit der TEEME Conference an der Freien Universität 2018 wurden im Anschluss die englischen Übersetzungen vorgetragen, von der jungen Autorin und Singer-Songwriterin Anne Genberg aus New York. Besonders die positive Resonanz der Zuhörenden hat die Vortragenden nachhaltig beeindruckt, daher bedanken wir uns sehr bei dem herzlichen Publikum, bei Aidan Bartley für die Einladung und Organisation und bei Ali Alzaeem, Rojin Namer, Robina Karimi, Reza Hossaini und Hamed Baluch für das Teilen ihrer persönlichen Erfahrungen.

Freie Universität Berlin

Denis Abrahams, Robina Karimi, Rojin Namer, Theresa Rüger | Foto © Rottkay

Institutsfeier Philosophie und Geisteswissenschaften

04.07.2019 • 19.30 • Freie Universität Berlin

Die Treppen des Beton-Theaters im Theaterhof der Freien Universität waren schon mit bunten Kissen ausgelegt, um die Vortragenden dort auf die Bühne zu holen. Die Ränge blieben jedoch leer, denn die Programmbeiträge wurden kurzerhand ins Grüne verlagert, um die Gäste der Jubiläumsfeier des Instituts für Philosophie und Geisteswissenschaften zwischen Blumensträußen und Luftballons die letzten Sonnenstrahlen genießen zu lassen.

Neben anderen spannenden Vorträgen, wie dem von Erika Fischer-Lichte, einer der weltweit bekanntesten Theoretikerinnen der Theaterwissenschaft, durften auch unsere Poet*innen Robina Karimi, Rojin Namer, Ali Alzaeem und Matin Hosseini ihre Texte präsentieren – ihre Themen waren Erinnerungen an vergangene Sommer, an Familienangehörige und Freunde, Liebe, Einsamkeit, und wahre Geheimnisse.

Den Vortrag der Übersetzungen übernahm Denis Abrahams, Mitbegründer des Literaturhauses Lettrétage und festes Mitglied des Vorleser*innenensembles des internationalen literaturfestivals berlin. Wir danken ihm für die gefühlvolle Interpretation der Texte, und Carolin Hehn für die Einladung.

Buchhändlerkeller

Shahzamir Hataki, Foto © Rottkay
Shahzamir Hataki, Foto: Rottkay

Poesie aus Leidenschaft

02.07.2019 • 19:30 • Buchhändlerkeller

Nachdem eine der ersten Lesungen des Poetry Projects im Buchhändlerkeller stattgefunden hatte, durften unsere inzwischen routinierten Poet*innen Anfang Juli zu diesem besonderen Ort zurückkehren.
Als Haus für Literatur wird der Buchhändlerkeller, der »weder Buchhandlung, noch Keller« ist, mit viel Herzblut von Ehrenamtlichen geführt. Sowohl die kunstvolle Atmosphäre des Parterres eines noblen Gründerzeithauses sowie das engagierte Publikum ermöglichten eine intime Lesung, die auf sehr positive Resonanz traf. Dabei lieh der Schauspieler Matthias Scherwenikas den deutschen Übersetzungen erneut seine Stimme und sorgte mit seiner lebhaften Interpretation der lyrischen Werke für ein eindringliches Lesungserlebnis.
Nachdem Robina Karimi, Rachel Ulrich, Shahzamir Hataki und Ali Alzaeem ihre Texte über Zugehörigkeit, Sprache und Wut über die Politik mit den Zuhörenden geteilt hatten, folgte eine aktive Zeit des Dialogs zwischen Publikum und Vortragenden.
Wir danken Heinz Balzer vom Buchhändlerkeller, dem ausgesprochen interessierten Publikum, Matthias Scherwenikas und den Poet*innen!

Moderation: Theresa Rüger

Stadtmuseum Kassel

Charlene Hackley, Foto: Theresa Rüger

Das Paradies wurde zur Schlacht

15.06.2019 • 18.30 • Stadtmuseum Kassel

Diesmal fuhren wir als reine Mädchen-Gruppe nach Kassel, um darauf aufmerksam zu machen, dass nicht nur Jungs, sondern auch junge Mädchen allein nach Europa flüchten. Ihre Perspektiven auf Flucht und Gesellschaft sollten im Vordergrund stehen.
Vier Tage nach der Ausstellungseröffnung Blutiger Boden im Kasseler Stadtmuseum, die sich mit den neun Morden des Nationalsozialistischen Untergrundes befasst, stellten die Poetinnen unter anderem kritische Texte zur Willkommensgesellschaft vor, wie auch Gedichte zum Thema Begegnung und Heimat, die den Besucher*innen unter die Haut gingen. Nicht nur die Lesung löste im Publikum Ergriffenheit aus, sondern auch der Conscious Rap von Joe d’Arc, einer Nachwuchskünstlerin aus Kassel, der uns allen die Dringlichkeit umweltbewussten Handelns vorhielt.
Vor und nach der Lesung gab es jeweils einen Workshop, der die Möglichkeit gab, sich gegenseitig kennenzulernen - so erklärten wir uns etwa gegenseitig Texte unserer Lieblings-Musiker*innen und ließen uns davon zu Gedichten inspirieren.
Wir bedanken uns bei Charlene Hackley vom Amt für Schule und Bildung der Stadt Kassel für die Stadtführung, wie auch für die sonstige Organisation, sowie beim Stadtmuseum für Raum zum Denken und Schreiben.

LesArt

Mohammed Ali, Saher Baso, Foto: Rottkay

18.06.2019 • LesArt

20 Schüler*innen des OSZ Handel 1 Berlin trafen sich von Februar bis Juni regelmäßig bei LesArt, dem Literaturhaus für Kinder und Jugendliche zum kreativen Austausch. Zum Überthema »Glück«  wurden nicht nur Gedichte geschrieben, sondern, unter Anleitung der Fotografin Leona Goldstein, auch passende Bilder zu den Texten gefunden. Am 18. Juni lud die LesArt zu einer Präsentation der daraus entstandenen lyrischen und visuellen Werke ein. Dabei bestand die Veranstaltung aus zwei Teilen, während derer den Besucher*innen die Ergebnisse des Workshops im Rahmen einer Lesung präsentiert wurden und sie durch die Teilnahme an einem kleinen Mitmach-Workshop einen persönlichen Zugang zu dem Schreibprozess der Jugendlichen bekamen. Außerdem wurden Bilder und Texte in einer Ausstellung visualisiert.

Nachbarschaftsfest Kotti e.V.

Rojin Namer, Amira Gudegast, Reza Hossaini, Foto: Rottkay

24.05.2019 • Hofgelände FHXB-Museum

Im Hofgelände des FHXB-Museums in Kreuzberg fand unter dem Motto »Mitmachen – Mitreden – Mitgestalten«  das 4. Nachbarschaftsfest von Kotti e.V. statt. Eingerahmt von einem Chor-Auftritt von Polynushka und Musik des DJ Teams von We Are Born Free Empowerment Radio (We!R) gab es auch neue Texte von The Poetry Project zu hören.
»Sei nicht traurig wegen der verlorenen Zeit, aber vergiss auch nicht zu weinen für die Gräber der Frauen und Männer«  – der 19-jährige Reza Hossaini ist festes Mitglied von CampOne Café, einem Kreuzberger Verein, in dem junge Geflüchtete einen Treffpunkt mit wechselndem Programm selbstständig gestalten. Mit seinem Gedicht »Eine Sekunde für die Unschuldigen« stand er beim Nachbarschaftsfest zum ersten Mal mit dem Poetry Project auf der Bühne, neben Rojin Namer und Amira Gudegast. Das Publikum lauschte gebannt im mit Lampions geschmückten Hof und nutzte die Gelegenheit, um mit den neuen Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen.

Moderation: Theresa Rüger

Bund Katholische Jugend

Theresa Rüger, Robina Karimi, Ali Alzaeem, Foto: Leo Zimmermann

05.05.2019 • JPZ Berlin

Um gemeinsam über das Thema Heimat nachzudenken, kamen am 5. Juni bei 35 Grad verschiedene junge Menschen zusammen, die beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend tätig sind. Auch Mitglieder des Diözesenvorstandes, der die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Kirche, Staat und Gesellschaft vertritt, ließen sich von den Temperaturen nicht davon abhalten, einem Gedichtvortrag von Ali Alzaeem und Robina Karimi beizuwohnen. Während Robina unter anderem über ihren letzten Sommer in Afghanistan sprach, wandte Ali sich an seinen Vater: »Ich weiß, dass die arabische Sprache deine Geliebte ist, aber die Sprache wurde ermordet auf dem Weg nach Deutschland.«

THEO 2019

ThePoetryProject THEO 2019
Foto: Schreibende Schüler e.V.

28.04.2019 • Rotes Rathaus Berlin

Im April 2019 wurde im Roten Rathaus in Berlin zum zwölften Mal der THEO Preis für Junge Literatur verliehen, unter Vorsitz von Anke Stelling und Karla Montasser. Die Ausschreibung zum Thema »Vor dem Sturm« richtete sich an Kinder und Jugendliche aus aller Welt. In unterschiedlichen Altersklassen wurden Preise in den Kategorien Prosa und Lyrik vergeben – und dieses Jahr zum ersten Mal auch in der Kategorie SprachRäume. Über 650 Einsendungen gab es 2019, und die Autor*innen der vielversprechendsten Texte wurden zu einem gemeinsamen Workshop-Wochenende geladen. Unter ihnen waren gleich drei Poetry Project-Poet*innen: Shahzamir Hataki mit seinem Gedicht »Der einzige Sohn« über seine Flucht über das Meer, Robina Karimi mit »Gewalt und Stolz« über die Rolle der Frau in Afghanistan und Rojin Namer mit ihrem Text »Damaskus« über ihre Heimatstadt. Neben fünf weiteren Texten, unter anderem einer charmanten Geschichte der zehnjährigen Anna Lena Gabriel rund um Susi Seestern, Fita Fisch und Momo Muschel und dem Texthybrid »Substanziierung einer Beziehung vor dem Sturm« der talentierten Lotti Spieler wurden dann auch die Texte von Shahzamir und Rojin prämiert, in den Kategorien Lyrik und SprachRäume. Wir freuen uns sehr mit den Preisträger*innen und danken den Schreibenden Schülern und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels für ihr großes Engagement!

Arabische Buchmesse

Theresa Rüger, Amira Gudegast, Foto: Leo Zimmermann

20.04.2019 • 14:30 • Daz - Deutsch-Arabisches Zentrum für Bildung und Integration Berlin

Im April lud das Deutsch-Arabische Zentrum für Bildung und Integration Berlin die Poet*innen vom Poetry Project zu der einzigen Arabischen Buchmesse in Berlin ein. Neben Werken über den interkulturellen Austausch in Buchform, wurde durch die Gedichte ein lebendiger Eindruck von Ängsten und Leidenschaften, Heimat und Familie, das Verhältnis zu Berlin und die Zukunftswünsche der Jugendlichen vermittelt.
Vielen Dank an das Deutsch-Arabische Zentrum für die Einladung!
Poet*innen: Hamed Baluch, Amira Gudegast, Ali Alzaeem

AWOthek Nürnberg

Foto: Leo Zimmermann

14.04.2019 • 16:00 • MGH in der AWOthek

Zusammen mit dem AWO Kreisverband Nürnberger Land e.V. haben die Poet*innen des Poetry Projects im Mehrgenerationenhaus der AWOthek eine Lesung veranstaltet. Anschließend fand ein Schnupperworkshop zum Gedichteschreiben statt, in dem Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit bekamen, selbst literarisch aktiv zu werden.
Wir bedanken uns bei der AWO und bei Svenja Plannerer für den Vortrag der deutschen Texte.
Poet*innen: Shahzamir Hataki, Robina Karimi, Amira Gudegast, Rojin Namer, Ali Alzaeem

Literaturhaus Frankfurt

Foto: Literaturhaus Frankfurt

Nach der Flucht

12.03.2019 • Literaturhaus Frankfurt

»Wenn ein Kind sein Spielzeug verliert, dann weint es. Ähnliche Gefühle können sich einstellen, wenn man sich plötzlich an Wörter in der Muttersprache nicht mehr erinnern kann.« Als Partner durfte The Poetry Project die arabische Schreibwerkstatt Nach der Flucht des Literaturhaus Frankfurt unterstützen. Am 12.03. fand die Abschlusslesung statt, im Rahmen derer die Poet*innen ihre lyrischen Texte rund um das Thema Identität präsentierten. Übersetzer Imad Karim stellte die Lesenden vor, Stéphane Bittoun trug die deutschen Übersetzungen vor. Die Moderation übernahm Dilek Üsük und unterhielt sich mit den jungen Schreibenden unter anderem über ihr Verhältnis zur Stadt Frankfurt und zur neu erlernten Sprache. Geteilt wurden sehr persönliche Geschichten und auch das ein oder andere Lachen - nicht zuletzt darüber, dass die Frage nach den Gefühlen gegenüber der deutschen Sprache höflich unbeantwortet blieb.

Flüchtige Poesie & Musik

Foto: Lothar Scheele

08.03.2019 • 19:30 • Jugendkulturzentrum Lahnstein

Im Rahmen des Festes Flüchtige Poesie & Musik des Jugendkulturzentrums Lahnstein stand die Frage nach den Gedanken und Gefühlen der jungen Menschen, die ihre Familien und ihre Heimat hinter sich lassen mussten und nun allein in der Fremde leben, im Zentrum. Unter der Leitung von Arina Horre wurden Gedichte der Poet*innen des Poetry Projects von ihnen selbst und von Schauspieler*innen der Schauspielschule Koblenz vorgetragen, musikalisch wurden sie gefühlvoll von Katharina Obst begleitet. Zum internationalen Frauentag stellten Texte zum Frausein einen besonderen Schwerpunkt dar.
Wir möchten uns herzlich beim Jugendkulturzentrum Lahnstein sowie der Schauspielschule Koblenz für die gelungene Zusammenarbeit bedanken, bei Nasstaran Houshmand und Arina Horre.
Poet*innen: Ali Alzaeem, Sarah Safi, Robina Karimi

Winterliteraturwoche

Foto: Theresa Rüger

Schreibende Schüler

05.02.2019 • Schloß Trebnitz

Im Februar waren die Poet*innen von The Poetry Project in Trebnitz zu Besuch beim Verein Schreibende Schüler. Die Winterliteraturwoche findet jährlich statt, dieses Jahr erhielt The Poetry Project die Möglichkeit, das Projekt in Form einer Lesung und zwei Workshops vorzustellen.
Nach der Lesung der Poet*innen wurden die schreibenden Schüler*innen von Zuhörenden zu Partizipierenden, indem sie durch Kleingruppen in den aktiven Dialog mit den Jugendlichen traten und auch eigene Gedichte verfassten. In diesem Rahmen war die zentrale Diskussionsfrage »Wo gehöre ich hin?« , welche sowohl mündlich als auch schriftlich behandelt wurde. Gemeinsame Dialog-Gedichte zu Themen wie Flucht, Heimat und interkultureller Kommunikation waren das Ergebnis dieser produktiven Kooperation.
Wir möchten uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken, vor allem bei Rudi Nuss für die Organisation und umsichtige Begleitung.
Poet*innen: Shahzamir Hataki, Yasser Niksada, Robina Karimi, Mahdi Hashemi

Königin-Luise-Stiftung

Ali Alzaeem, Foto © Rottkay
Ali Alzaeem | Foto © Rottkay

09.01.2019 • Königin-Luise-Stiftung

Am 09. Januar waren die Poet*innen von The Poetry Project am Gymnasium der Königin-Luise-Stiftung in Dahlem zu Gast. Nach einer mehrsprachigen Lesung ging es weiter zu gemeinsamen Schreibworkshops, in denen die Schüler*innen selbst poetisch aktiv werden konnten und die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Poet*innen bekamen. Zu den Themen Krieg, Angst, Grenzen und Freiheit wurden in vier Gruppen fleißig Texte produziert.

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden und die Königin-Luise-Stiftung Dahlem, insbesondere an Hannah Rotter für die Einladung.

Poet*innen: Rojin Namer, Ali Alzaeem, Mahdi Rezai, Mahdi Hashemi, Robina Karimi, Amira Gudegast

Moderation: Theresa Rüger

Berlin Mondiale

Foto: Max Rocholl

Tanzparty

17.12.2018 • 18:00 • Uferstudios

Mobile Dance, die Uferstudios für zeitgenössischen Tanz und Berlin Mondiale luden ein, um gemeinsam bei Live-Musik, Performance, Film und Tanzmusik zu feiern. Zusätzlich wurden Beiträge der spannendsten Berlin Mondiale-Projekte des letzten Jahres vorgestellt.

Zusammen mit 50 jungen Tänzer*innen und 15 Künstler*innen des Projekts JUNCTION, Heidi Weiss und Francisco Bejarano Montes de Oca (Tanz), Abdulkader und Mohammad Asli (Musik), Nada Al Aswad, Juli Reinartz (Danceoke), Dj Šubi durften die Poet*innen des Poetry Projects Teil des Programms dieses vielfältigen Abends sein. Darüber hinaus gab es Poesie-Filme von M-Power, Beiträge vom Was Geht?! Magazin, dem Media Arts Lab sowie dem Labor M/Schloss Biesdorf.

Besonderer Dank gilt dem Was Geht?! Magazin für die Einladung und die Organisation der Veranstaltung sowie den Gastgeber*innen für die großartige Zusammenarbeit.

Poet*innen: Ali Alzaeem, Amira Gudegast, Rojin Namer, Alaa Aldin Khalifeh