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Wie geht’s weiter?

The Poetry Project | Foto © Rottkay
Shahzamir Hataki | Foto © Rottkay

Angefangen hat es mit einem offenen Workshop mit persischsprachigen Jugendlichen aus verschiedenen Notunterkünften. Sie verfaßten Gedichte darüber, was ihnen auf der Flucht geschehen ist. Neun Monate später veröffentlichten die Jungen ihre berührenden Texte in der Berliner Anthologie »The Poetry Project – Allein nach Europa« und lasen sie vor großem Publikum auf dem 16. Internationalen Literaturfestival Berlin. Das enthusiastische Echo, das ihnen entgegenkam, hat sie ermutigt, weiterzumachen.

Alle unsere Poeten gehen heute in die Schule. Alle haben inzwischen einen Paten gefunden. Alle lernen Deutsch und folgen, trotz Heimweh und kleinen Zwischentiefs, weiter ihrem Weg in ihr neues Leben. Auch das Poetry Project ist ein Stück ihrer neuen Heimat geworden und wir, das Poetry-Project-Team, sind glücklich darüber.

Lehrer haben uns angesprochen, ob die jungen Poeten auch vor Schülern ihrer Schulen lesen können. Das können sie, wenn auch nicht überall persönlich, weil sie selbst Schüler sind. Aber es gibt einen Film, der die erste und authentischste Lesung zeigt, den wir an Schulen zeigen. Die Interaktion von Willkommensklassen und regulären Schulklassen zu fördern, aber auch zwischen geflüchteten Jugendlichen in Wohnheimen und ihrer Nachbarschaft, ist unser Ziel.