Ein Tag der Freiheit,

ich trete aus meiner Stille,

lasse die Zeit hinter mir.

 

Ich streune nicht in absoluter Freiheit umher,

und denke weder an Krieg noch an Frieden,

ohne Ziel, ohne Ankunftspunkt.

 

Meine Schritte führen mich

zu einem bleichen Gebäude,

das mich anstarrt

und die Gesichter der Vorübergehenden.

 

Neugier erfüllt mich, es kennenzulernen:

Wer bist du, altes Gebäude?

 

Es antwortet:

Ich bin ein Augenzeuge,

oder wie man mich nennt: der Berliner Dom.

 

Und dort ist der Gitarrenspieler,

der Spieler des Friedens,

der versucht, die Spuren des Blutes zu tilgen,

er spielt ohne Unterlass,

um den Frieden

in die Seelen der Vorübergehenden zu pflanzen.