Was wurde aus den Menschen, die 2015 aus den Kriegen nach Deutschland kamen? Viele Teenager kamen damals alleine und schrieben bei The Poetry Project von Hoffnung, Todesangst, Fremdheit und Sehnsucht. Welchen Blick richten sie heute auf die alte und ihre neue Heimat?
Am 10.11.2025 fand im historischen Max-Liebermann-Haus direkt am Brandenburger Tor ein unvergesslicher Galaabend mit den Poet*innen von The Poetry Project und der großen Schauspielerin und Sängerin Hanna Schygulla statt, unterstützt von der Sparkassen-Stiftung. Zehn Jahre nach 2015 haben die Poet*innen in ernsten, selbstironischen, voraus- und rückschauenden, berührenden und kritischen Texten über ihre Verwandlung auf der Suche nach Heimat erzählt.
Hanna Schygulla sang in Begleitung des Pianisten Felix Raffel Lieder über das Fremdsein und die Sehnsucht und unterhielt sich im Anschluss mit der Moderatorin Shelly Kupferberg über ihre eigene Flucht, über Gemeinsamkeiten mit den heutigen Zuwanderer*innen aus Kriegsgebieten und gab uns schließlich noch einige Lebensweisheiten mit auf den Weg.
Im Publikum waren über 100 Vertreter*innen der journalistischen, Förderungs-, und Kulturlandschaft Berlins. Wir haben uns riesig gefreut über die Unterstützung für unser Projekt, die unsere weitere Arbeit für den gesellschaftlichen Dialog ermöglicht.
Sie können jetzt hier spenden und die Arbeit von The Poetry Project unterstützen.
Vielen Dank an die Sparkassen-Stiftung, die diesen Abend ermöglicht hat.