Über die Jahre hat The Poetry Project die vielsprachigen Geschichten von rund Tausend jungen Menschen gesammelt, jeder Text Erzählung eines individuellen Schicksals und gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte. Dieses Archiv der Flucht dient mittlerweile diversen internationalen Akademiker*innen als Forschungsgrundlage bzw. als Lehrgegenstand.
Mit folgenden Universitäten bestehen bereits enge Kontakte: Freie Universität Berlin, Stanford University Berlin, TU Dortmund (Academy in Exile), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, University of Leeds, University of Massachusetts Amherst, Cambridge University, KU Leuven.
Gerne folgen wir einer Einladung an Ihre Universität oder stellen Ihnen bedarfsgerecht unveröffentlichte Texte zu Forschungszwecken zur Verfügung. Einige Dokumente zum Download finden Sie hier.
The Poetry Project has been greatly enriching for our research on Collaborative Practices of Making Literature in Contexts of Displacement and Migration. It provides valuable insights into social and political dynamics of collective writing, translation, and multilingual reading.
Welche politischen und sozialen Möglichkeiten eröffnen kollaborative Formen der literarischen Produktion? Dieser Frage geht der Artikel Multilingual Reading: The Social and Political Possibilities of Collaborative Literary Practices Across Cultures (De Gruyter Brill, März 2026) auf Grundlage unserer Projektarbeit nach. Er ist in der Sonderausgabe Reading Cultures erschienen und Teil des COLLAB-Forschungsprojekts, das Literaturproduktion in Kontexten von Migration und Vertreibung untersucht.
Foto: © Lorenz Brandtner