Ich ging durch eine Straße.
Durch das Lächeln der Passanten. Alle waren fröhlich.
Nur ich, mitten unter all diesen fröhlichen Menschen, war ohne ein Lächeln.
Bunte Kleider. Alle Lippen erblühten, und die Augen der anderen flüsterten ihre eigenen Lieder.
Und ich, im schweigenden Spiegel meiner selbst.
Fand mich in der Stille.
Warum findet kein Lächeln den Weg zu meinen Lippen?
Kennen die Gassen dieser Stadt nicht den Namen der Freude?
Scheint die Sonne nicht für uns alle?
Ich legte meine Hand auf mein Herz
und sagte:
Mein Herz,
auch du hast einen Anteil an diesem Licht,
auch du hast einen Anteil an diesem Lächeln.
Langsam, ganz langsam,
wie eine Blume, die in der Einsamkeit erblüht,
setzte sich ein Lächeln auf meine Lippen;
nicht aus Nachahmung,
sondern aus der Versöhnung mit mir selbst.
Und tatsächlich: ich lächelte.
2026 | Tooba Tamim | Афганістан