Bahadȋn Akhan
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→ Kurzportrait
Mûş | Nordkurdistan
Bahadin Akhan wurde in Muş im Norden Kurdistans geboren. Seit seiner Kindheit liebte er das Lesen, Lernen und Lehren. Aufgrund des Verbots der kurdischen Sprache in der Türkei war er gezwungen, von der Grundschule bis zum Gymnasium seine gesamte Schulausbildung auf Türkisch zu absolvieren.
Nach dem Abitur hörte er, dass in einigen Städten Kurdistans Fachbereiche für kurdische Sprache und Literatur eingerichtet worden waren, und beschloss, seine Ausbildung in seiner eigenen Sprache fortzusetzen. Er schloss sein Studium an der Mardin Artuklu Universität mit einem Abschluss in kurdischer Sprache und Literatur ab und absolvierte seinen Master im Fachbereich kurdische Sprache und Kultur an derselben Universität.
Aufgrund von Verboten und mangelnden Möglichkeiten konnte er in seinem Heimatland nicht unterrichten. Daher arbeitete er nach seinem Studium mit vielen kurdischen Institutionen, Organisationen und Verlagen im Bereich der kurdischen Sprache und Literatur zusammen. Er war in den Bereichen Verlagswesen, Lektorat und Journalismus tätig.
Seine Gedichte, Geschichten und Artikel wurden in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Im Jahr 2022 gewann er den Poesiepreis des Arjen-Arî-Wettbewerbs. Seine Gedichte wurden in einem Buch veröffentlicht. Aus politischen Gründen war er gezwungen, sein Land zu verlassen. Er lebt seit drei Jahren in Berlin und unterrichtet online Kurdisch, während er gleichzeitig Deutsch lernt. Derzeit verbessert er seine Qualifikationen, um in Berlin Kurdisch unterrichten zu können und möchte sein Studium fortsetzen.