Ich wünschte, ich wäre ein Tag im Sommer der Welt.
Ein paar Stunden nur,
die aufeinander folgen wie Entchen,
hell aufgehend, früh…
begleitet, durchwebt
vom Gesang der Vögel,
vom frühen Schaffen,
oder vom Müßiggang auf dem Balkon:
Ein Kaffee, eine Pflanze, eine Sonne.
Und ich würde verweilen,
verweilen mit Kraft.
Meine ganze Wärme, meine Berührung
würden die Erinnerungen an das Graue ertränken,
an Kälte und nasse Dinge.
Ich wäre etwas Warmes.
Nicht warm wie Blut in lebendigen Adern…
warm wie Meerwasser,
das den heißen Sand umspült.
Und doch würde ich noch länger bleiben;
mein Licht würde sich in Girlanden ausbreiten
über die Umrisse der Bäume.
Ich würde zurückblicken auf all meine Bewunderer beim Sonnenuntergang,
mit ihren Flaschen,
ihrer lauten, ausgelassenen Musik
und den leisen Gesprächen,
die meinen Untergang begleiten,
mein langsames Sterben –
natürlich
mit dem Trost, morgen zurückzukehren,
wenn auch ersetzt durch eine andere,
eine, die ist wie ich, doch nicht ganz ich,
sodass ich mit etwas Ruhm gehen kann,
mit etwas Farbe.