stammt aus Jaghori in der Provinz Ghazni, Afghanistan, und lebt seit drei Jahren in Berlin. Sie ist Absolventin der Rechtswissenschaften und hat zudem eine sechsmonatige Weiterbildung in der Türkei absolviert.
Sie interessiert sich für Sport und Kunst und war längere Zeit im Kampfsport Wushu aktiv. In Afghanistan engagierte sie sich neben ihren beruflichen Aufgaben insbesondere für die Stärkung von Frauen und arbeitete ehrenamtlich im Verein „Freiwillige für den Frieden“, wo sie bedürftige Familien und Kinder ohne elterliche Betreuung unterstützte.
Zusammen mit zwei Freundinnen gründete Razia eine kleine Werkstatt für Frauenhandwerkskunst und verfügt über Kenntnisse in Design, Nähen und Weben. In Deutschland absolvierte sie eine Weiterbildung im Bereich Büromanagement und erlernte zudem Fotografie, Filmaufnahmen und Videobearbeitung.
Derzeit ist sie Mitglied der künstlerischen Gruppe „Khorshid“ und aktiv in der Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie Lyriklesungen, Musik und Theater. Außerdem arbeitet sie ehrenamtlich bei der Organisation YAAR und beschäftigt sich dort mit der Identifizierung von Problemen und Herausforderungen innerhalb der migrantischen Community in Deutschland.
Ihr aktuelles Ziel ist es, ihre Werkstatt für Frauenhandwerk nach Deutschland zu verlagern und diese auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln.