Oft ruft mich mein inneres Kind –
es möchte mich treffen,
doch wir finden selten einen Ort,
eine Zeit,
einen Weg,
der uns beiden gerecht wird.
Es fühlt sich unverstanden,
und unser Verhältnis ist getrübt.
Es schämt sich, mein jüngeres Ich zu sein –
und ich schäme mich,
weil ich,
mit jedem Jahr mehr,
fürchte, es nicht mehr richtig erreichen zu können.
Doch ich sehne mich danach,
ihm zu begegnen,
es zu halten,
ihm zu zeigen:
Ich bin noch da.
Noch immer ein Kind –
auch wenn ich nicht mehr so aussehe.
Ich möchte weinen,
meine Tränen wie Regen fallen lassen,
damit es wieder spielen kann –
so wie ich einst
lachend im Regen tanzte.