"Ich finde dich immer wieder in meinen gesammelten Briefen, findest du mich irgendwo in deiner gestorbenen Stadt?" - Rojin Namer

Im Stadtteilzentrum F1 beim Halleschen Tor haben die Poet*innen Mykhailo Krasilnikov, Rojin Namer, Bahadîn Akhan und Yehya Omerî von Flucht, Verlust, Erinnerung und dem Ankommen in Deutschland erzählt. In ihren Texten thematisierten sie zurückgelassene Menschen und Orte, erzählten von der Suche nach Sprache, Freiheit und Vertrauen – und von der Hoffnung auf eine Zukunft, in der uns mehr verbindet als trennt.

In dem anschließenden Austausch fiel ein Satz, der in Erinnerung bleibt: "Einsamkeit findet oft hinter verschlossenen Türen statt, und heute auf der Bühne." 

Großes Dankeschön an das Stadtteilzentrum F1, dass wir diesen Moment miteinander kreieren konnten.