Das Schicksal des blinden Vogels,
gewoben auf eiserne Schienen,
und der Schnabel meiner Heldentat.
Ich wünschte, ich wäre eine unheilvolle Eule in den Ruinen.
Ich wünschte, ich wäre ein edler Dichter
in den Straßen der vergilbten Zivilisation.
Ich würde den obdachlosen Tauben vom Tod erzählen
Ich würde ihnen ein paar Ratschläge geben für diese krummen Wege.
Und den Reisenden, die nur für ein paar Tage in diese Stadt kommen,
würde ich sagen:
In euren Fußspuren zeichnet sich eine teerfarbene Zukunft ab.
Warum seid ihr zur Burg des Todes gekommen?
Jehovas Grab ist nicht mehr hier.
Wenn wir oben vom Tod gesprochen haben
und aus dem Käfig der Hoffnungslosen herausgekommen sind,
dann haben wir das Buch des Lebens gründlich studiert.
Das bedeutet, dass auf dem Bauch unserer Mütter
keine Finger Gottes mehr herumwirbeln.
Das bedeutet dann, dass ich mich nun
vergessen kann in einer Ecke der U-8.
Ich kann mit mir selbst den Geruch
aller Obdachlosen herumtragen.
Abgetrennte Arme und Beine,
ein paar Gramm CBD, wenn vorhanden,
oder sonst einen gelben, tödlichen Pueblo,
ein paar hochwertige Laken und nur einen Hauch THC.
Vielleicht verteile ich zerrissene Zeitungen für imaginäre Dinge.
Bis zur Osloer Straße für ein Stück Brot.
Für eine Marlboro-Kippe, für ein paar Cent.
Oder um ein paar Pfandflaschen zu sammeln,
die mit dem Speichel von MENSCHEN versiegelt sind.
Ist Ihnen das aufgefallen?
Die Obdachlosen kommen voller Hoffnung und
Tatendrang bis zur Osloer Straße.
Von dort an zerbrechen alle Träume der Obdachlosen
wie ein jungfräulicher Spiegel.
Niemand wird mir sagen, wo Jehova ist,
Aber ich werde hier aussteigen.
Das Wunder gehört der Dunkelheit,
wenn nach 12 Uhr alle Kehlen ins Schweigen versinken.
Wucht gehört dem Hund, der über ein verbranntes Brotstück selbst
den Besitzer anzuknurren wagt.
Die Weisheit gehört meinen zerschundenen,
durchlöcherten Händen, die trotz all ihrer Risse und
ihrer Verlassenheit selbst wegen eines halben Sternburgs
alle meine Götter anzuknurren vermögen.
Und nun ist mein Körper eine U-Bahn in Berlin
Einem einsamen Tod entgegen fahrend,
aus einer unsterblichen Einsamkeit kommend
Und in den Jehova niemals einstieg.