Maryam Talibi (2007) ist Dichterin und lebt in Berlin. Geboren in Kabul, Afghanistan, bewegt sich ihre Stimme zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Selbstentwurf. Ihre familiären Wurzeln reichen nach Bamyan, zwischen den stillen Buddhas der Berge und den Straßen Berlins formt sich ihr Blick auf die Welt. Mit fünfzehn Jahren kam sie nach Deutschland, zwischen Sprachen und Zeiten, in denen Worte begannen, Identität neu zu verhandeln. Sie war schon immer fasziniert vom Weltraum und den Sternen. In ihrer Lyrik verhandelt sie die Macht der Sprache über Identität, Mehrsprachigkeit und politische Wechselwirkungen, und schreibt aus einer Perspektive, in der weibliche Erfahrung nicht Rand, sondern Ausgangspunkt ist.

Mehr über Maryam erfährst du in unserer Podcastfolge. Wir haben uns mit ihr über ihre Biografie, ihre Lyrik und ihre Träume unterhalten. Viel Spaß beim Zuhören. Den Podcast hört ihr hier.