Wenn ich morgens im Bett aufwache
Und mich umschaue, bemerke ich,
Dass ich mich selbst, die Stadt und die Bücher meiner Kindheit
Jeden Tag weniger und weniger erinnere.

Ich verliere meine Erinnerungen und damit auch mein Vertrauen,
In mich selbst und die Welt um mich herum.
Das Einzige, was mir bleibt, ist ein letzter Funken Glauben
An mich selbst, an das Schicksal oder an einen leichten Windhauch.

Wie kann man der Welt vertrauen 
Und sich auf den roten Faden des Schicksals verlassen,
Wenn ich meine eigenen Gedanken, meine Hände und meinen Kopf
Nicht mehr im Blick halten kann?

Ich habe kein Vertrauen mehr in mein Herz,
Es betrügt MICH am meisten, nicht die anderen,
Es wird sich in kleine zauberhafte Flügel verlieben,
Ohne zu wissen, ob sie mich in andere Welten tragen werden.

Welches Vertrauen kann ich in den Weg haben,
Wenn er mich in dunkle Wälder führt?
Und wie soll ich noch an meine Beine glauben,
Die seit drei Jahren kaum noch laufen wollen.
Verloren…

Und doch, trotz aller Wünsche,
musst du deinen treuen Freunden vertrauen
und daran glauben, dass die Sonne wieder aufgehen wird,
an dich selbst und an das Universum, um etwas weniger im Kampf zu stehen.