In meinem Geist lastet der Druck schwer,
der ihn gefangen hält, ihn niederdrückt.
Ein grelles Licht, das meine Augen blendet ohne Rast,
Worte, die im Keim ersticken, verstummen und verschwinden.
Ein fremder Klang, der meinem Mund verwehrt ist.
Schritt für Schritt, im Rückzug, suche ich Zuflucht in mir selbst.

Ich schaue tief in mich hinein und sitze neben mir,
wie ein Freund und Wächter, der mir stark und treu zur Seite steht,
wie ein Held mit einem Schutzschild, der der Dunkelheit entgegensteht.
Gleichzeitig hält er mich fest, hindert mich am Gehen,
ich verharre in tiefer Glut.
In Ohnmacht bleibe ich zurück,
dem Wächter unberührt und fern.

Je mehr seine Macht jeden Tag zunimmt,
je stärker sein Schutzschild Tag für Tag wächst,
desto mehr werde ich in seinem stillen schweren Schatten erdrückt,
er lastet auf mir, zerreibt mich, lässt mich zerschmelzen.
Doch in mir drängt es nach Veränderung,
der Wille ist stark, den Blick auf das Ziel.

Ich kehre in mich zurück, vereinige mich mit mir selbst,
verwandle mich in mich, werde eins mit meinem Selbst
Und sehe, es ist noch nicht zu spät
Die Wiederbelebung beginnt …